Gesundheitssystem/Bioethik


Die meisten haben sie

Elke Steven schreibt alle vier Wochen für die Zeitung "Neues Deutschland" im Blog "In Bewegung".
Am 03.04.2013 erschien der Kommentar zur elektronischen Gesundheitskarte.
http://www.neues-deutschland.de/artikel/817461.die-meisten-haben-sie.html
Was haben sieben Jahre Protest gegen die elektronische Gesundheitskarte gebracht?
 
Eine Zwischenbilanz
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Nur ein Foto? – oder doch mehr?

Wolfgang Linder informierte in einem Vortrag über die elektronische Gesundheitskarte, gehalten im Rahmen einer Veranstaltung des Seminars für angewandte Unsicherheit (SaU) in Berlin-Neukölln am 17.09.2012, über den gegenwärtigen Stand der Entwicklung und Diskussion zur eGK.

Siehe Anhang

Elektronische Gesundheitskarte stoppen

Der seit zwei Jahren vor dem Düsseldorfer Sozialgericht anhängige Prozess eines Versicherten gegen seine Bergische Krankenkasse fand am 28.6.2012 statt. Sven S. klagte gegen die elektronische Gesundheitskarte und verlangte, auch in Zukunft ohne sie medizinische Leistungen erhalten zu können. Sein Anwalt, Jan Kuhlmann, argumentierte, dass die eGK in ihrer Ausrichtung und Konzeption gegen das Selbstbestimmungsrecht und die informationelle Selbstbestimmung, also gegen die Verfassung, verstößt.
Ausführlicher Text von Wolfgang Linder im Anhang!

Gerichtsprozess gegen die elektronische Gesundheitskarte

Anlässlich eines Gerichtsprozesses gegen die elektronische Gesundheitskarte
(Donnerstag, 28. Juni 2012 im Sozialgericht Düsseldorf) lädt die
Versichertenorganisation "Neuanfang e.V." zu einem Pressegespräch über den
Protest gegen die elektronische Gesundheitskarte ein. Wir senden nachfolgend
die Einladung:

Elektronische Gesundheitskarte

Auf dem Workshop des AK Biopolitik des Vereins "lifeKritik e. V." (www.lifekritik.de) am 4./5. Mai 2012 in Bremen über „Biopolitik & die Individualisierung of the Publics Health“ hat Wolfgang Linder  für das Komitee für Grundrechte und Demokratie einen Vortrag  über die Elektronische Gesundheitskarte gehalten.

Jetzt erst recht: Kein Foto für die eGK!

Schon lange fordern wir auf, aus Protest gegen die elektronische Gesundheitskarte, den Krankenkassen keine Fotos zu schicken. Wir wiesen darauf hin, dass man, sollte die eigene Versichertenkarte ablaufen, eine neue "alte" Karte fordern könnte. In den letzten Tagen hören wir vermehrt, dass Kassen bereitwillig noch einmal die alten Karten zugeschickt haben. Diese sind zum Teil sogar noch vier Jahr gültig.
Es lohnt sich also, den Protest jetzt noch einmal deutlich vorzutragen.
Auf der Grundlage von uns zur Verfügung gestellten Briefen, haben wir einen Musterentwurf eines Briefes an die Krankenkasse erstellt, den wir im Anhang veröffentlichen. Er kann leicht den eigenen Bedürfnissen angepasst werden.
gez. Elke Steven

Wir sagen Nein! Arztpraxen sind keine Außenstellen der Krankenkassen

Um den Protest gegen die verpflichtende Online-Anbindung aller Praxen an die Infrastruktur der Krankenkassen weiterzubetreiben, findet am 18. April 2012 eine Veranstaltung in Berlin statt. Die Aktion "Stoppt-die-E-Card" lädt hierzu ein.  Wolfgang Linder wird für das Komitee für Grundrechte und Demokratie teilnehmen an der Diskussion teilnehmen.
Wir dokumentieren die Einladung:

Die elektronische Gesundheitskarte - Baustein der Ökonomisierung des Gesundheitswesens

www.grundrechtekomitee.de/node/482
Die e-Card „marschiert“. Auf Bundesebene treiben Gesundheitsminister,  Krankenkassen, Ärztekammern, Kassenärztliche Vereinigungen, Krankenhausgesellschaft, Apothekenverein und Telematikindustrie das Projekt unter Hochdruck voran. Sekundiert werden sie durch die Regierungsparteien, durch SPD und – erstaunlicherweise – die Grünen und durch  die Datenschutzbeauftragten von Bund und Ländern. Als Gegner bleiben die Linke, die Piraten und ein buntes Völkchen vom Komitee für Grundrechte und Demokratie bis zur „Aktion Stoppt die e-Card“: aktive ÄrztInnen, BürgerrechtlerInnen, InformatikerInnen, WissenschaftlerInnen, PatientenvertreterInnen und VerbraucherschützerInnen. Haben sie noch eine Chance, das Projekt zu stoppen?

Alles auf eine Karte?

Wolfgang Linder hat für das Komitee für Grundrechte und Demokratie am 10.02.2012 an dem öffentlichen Fachgespräch der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag zur elektronischen Gesundheitskarte teilgenommen.  Das Thema lautete >>“Alles auf eine Karte?“ – Sicherheit für Gesundheitsdaten?<<

Das Thesenpapier von Wolfgang Linder veröffentlichen wir nachfolgend:

Thesen zur Informationstechnologie im Gesundheitswesen

Wolfgang Linder nahm am Freitag, 28. Oktober 2011, für das Komitee für Grundrechte und Demokratie an dem Fachgespräch "Der virtuelle Patient - Nutzen und Risiken der Informationstechnologie im Gesundheitswesen", veranstaltet von der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, teil.
 Hierfür verfasste er ein Thesenpapier:

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