Strafen, Haftbedingungen und Gefangenenhilfe
Haftbedingungen in der Bundesrepublik Deutschland
Dokumentation einer Öffentlichen Anhörung zu Gefängnispolitik und Knastalltag. Hrsg: Komitee für Grundrechte und Demokratie Föderalismusreform, Zunahme der Gefangenenrate, längere Verbüßungszeiten, Ausweitung des Verwahrvollzuges, Überbelegungen, starke Rückgänge bei Vollzugslockerungen, minimale Besuchszeiten, Exklusion aus den sozialen Systemen ... so lauten einige der Stichworte, die die aktuellen Haftbedingungen kennzeichnen. ISBN 978-3-88906-130-0, 168 Seiten, 8,- Euro
Strafvollzug in der Kritik
Menschenunwürdige Haftbedingungen in der Bundesrepublik Deutschland
Neues Buch zu Auswirkungen der aktuellen Justiz- und Kriminalpolitik auf den Strafvollzug sowie die haftinternen Entwicklungen in den bundesdeutschen Justizvollzugsanstalten
Menschenrechte widersprechen der Freiheitsstrafe -
Bericht zur Tagung "Haftbedingungen in der Bundesrepublik Deutschland" 19.-21. September in Bonn
Vom 19. bis 21. September 2008 veranstaltete das Komitee für Grundrechte und Demokratie mit Unterstützung der Werner-Holtfort-Stiftung in Bonn eine Tagung mit öffentlicher Anhörung zu Gefängnispolitik und Knastalltag unter dem Titel "Haftbedingungen in der Bundesrepublik Deutschland". Zwei Tage lang diskutierte ein interessiertes Publikum mit zahlreichen Fachleuten aus Wissenschaft und Praxis intensiv über die Entwicklungen der aktuellen Kriminalpolitik und die Situation in den deutschen Gefängnissen.
Jahrestagung: Haftbedingungen in der Bundesrepublik Deutschland
Tagung und Öffentliche Anhörung zu Gefängnispolitik und Knastalltag 19. bis 21. September 2008 in Bonn
Sicherungsverwahrung nach Jugendstrafrecht -
oder: Die Bestrafung mit dem sozialen Tod nun auch im ‚Erziehungs'-Strafrecht; Gutachter sollen Gefährlichkeitsprognosen verweigern
Strafvollzug darf nicht Ländersache werden – Grundrechte-Komitee fordert Korrektur bei Föderalismusreform
Offener Brief an alle Bundestagsabgeordneten: Der Strafvollzug darf nicht zur Länderangelegenheit werden, sondern muss weiterhin bundeseinheitlich geregelt bleiben.
Bericht der Gefangenenbeauftragten
I. Die Beschäftigung mit der Situation im Strafvollzug ist eine in der Satzung festgelegte Aufgabe, auf die sich – neben anderen – die Gemeinnützigkeit gründet. Aus diesem Arbeitsschwerpunkt, der seit Gründung des Komitees bis heute kontinuierlich bearbeitet wird, ist die „Institution“ Gefangenenbeauftragte(r) entstanden. Die Aufgaben und Arbeit der Gefangenenbeauftragten übe ich nunmehr seit 1995 aus. Die Tätigkeit besteht nach wie vor im Wesentlichen in der Bearbeitung von durchschnittlich mindestens 10 Briefen von Gefangenen pro Woche, die sich mit Problemen und der Bitte um Unterstützung und Hilfe durch das Komitee an uns wenden.
Nachträgliche Sicherungsverwahrung: Ein schwerer Verstoß gegen Grundrechte und Rechtsstaatsprinzipien
Komitee für Grundrechte und Demokratie (Hg.).:
Nachträgliche Sicherungsverwahrung - oder - Wie Freiheit und Integrität der Bürgerinnen und Bürger präventiv/präemptiv zu Tode gesichert werden.
Im Juni 2004 hat der Deutsche Bundestag ein Gesetz beschlossen, mit dem die "nachträgliche Sicherungsverwahrung" in das Strafgesetzbuch eingefügt wird. Zuvor hatte sich das Bundesverfassungsgericht im Februar 2004 in zwei Urteilen mit der Sicherungsverwahrung auseinandergesetzt und dem Gesetzgeber "grünes Licht" signalisiert.
Nachträgliche Sicherungsverwahrung
Oder: Wie Freiheit und Integrität der Bürgerinnen und Bürger präventiv/präemptiv zu Tode gesichert werden
Jahrbuch 2001/2002
Haftsystem und Menschenrechte -
Haft und Haftbedingungen werden unter grund- und menschenrechtlichen Gesichtspunkten thematisiert. Wie hat der menschenrechtswidrige Freiheitsentzug zu einer Praxis unbefragter Normalität werden können? Wie sieht der Alltag im Knast aus? Könnte jemand unschuldig hinter Gittern sitzen? Es geht um Tendenzen der Verknastung der Gesellschaft und um den Streit gegen die lebenslange Freiheitsstrafe.













