DNA-Sammelwut stoppen!

Das Komitee für Grundrechte und Demokratie unterstützt eine Kampagne des Gen-ethischen Netzwerkes gegen die zentrale Speicherung von aus Körperspuren gewonnenen Daten. Die DNA-Datenbank beim Bundeskriminalamt wächst beständig und belegt damit, dass solche Datensammlungen ein gefährliches überwachungsstaatliches Instrumentarium darstellen.

 Derzeit umfasst die Datei bereits über 700.000 DNA-Profile. DNA-Proben werden bei jeder sich bietenden Gelegenheit entnommen, etwa bei Wohnungseinbrüchen, Diebstählen oder sogar in Fällen von Beleidigung und oft auch im Rahmen von Massengentests. Die Datenspeicherung wird nicht nur schlecht kontrolliert; derzeit findet außerdem weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit eine Vernetzung europäischer DNA-Datenbanken statt, ein Abkommen über den DNA-Datenaustausch mit den USA ist in Planung.


Es ist höchste Zeit, diesen Entwicklungen etwas entgegenzusetzen. Das Komitee für Grundrechte und Demokratie  gehört zu den erstunterzeichnenden Organisationen eines offenen Briefes, in dem unter anderem ein Ausstieg aus Projekten des internationalen DNA-Datenaustausches gefordert wird.


Weitere Infos: www.fingerwegvonmeinerDNA.de

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