Warum nicht das menschenrechtlich Selbstverständliche tun?

Einladung zur Pressekonferenz: Zur UN-Konvention zum Schutz der Rechte aller Wanderarbeitnehmer und ihrer Familien

Warum nicht das menschenrechtlich Selbstverständliche tun?

Die UN-Konvention zum Schutz der Rechte aller Wanderarbeitnehmer und ihrer Familien unterzeichnen!

Das Grundrechtekomitee hat über neun Monate lang für eine Unterstützung seiner Petitionsinitiative zugunsten der „UN-Konvention zum Schutz der Rechte aller Wanderarbeitnehmer und ihrer Familien“ geworben, welche die Bundesregierung zu ratifizieren bislang nicht bereit ist. Über 1.200 Bürgerinnen und Bürger haben sich der Sammelpetition ebenso angeschlossen wie verschiedene Bürger- und Menschenrechtsorganisationen (darunter die Humanistische Union, Aktion Courage, der Jesuiten Flüchtlingsdienst Deutschland und die Respect-Initiative Berlin). Im Rahmen einer Pressekonferenz wollen wir die Petitionsinitiative vorstellen und die Sammelpetition dem Petitionsausschuss übergeben. Dazu sind Sie als Pressevertreterinnen und Pressevertreter herzlich eingeladen.

 

Dienstag, 7. Dezember 2004

von 10.00 Uhr bis 10.45 Uhr

in den Räumen der Kirche „Zum Heiligen Kreuz“

(Zossener Str. 65, 10961 Berlin / U-Bhf. Hallesches Tor)

Der Migrationsforscher Pater Dr. Jörg Alt vom Jesuiten Flüchtlingsdienst in Deutschland wird die Ursachen von „Arbeitsmigration und Illegalität“ darstellen. Thomas Hohlfeld vom Komitee für Grundrechte und Demokratie informiert über die Petitionsinitiative und ihre möglichen Auswirkungen. Mitglieder des Menschenrechts- sowie des Petitionsausschusses der Deutschen Bundestages sind eingeladen.

Das Komitee für Grundrechte und Demokratie will mit der Petitionsinitiative eine öffentliche und parlamentarische Debatte über die UN-Konvention in Gang setzen und damit die fortwährende Einschränkung fundamentaler Menschenrechte rechtlich illegalisierter und gesellschaftlich marginalisierter Arbeitsmigranten thematisieren.

Sie sind herzlich eingeladen, sich über die Petitionsinitiative zu informieren.

gez. Dirk Vogelskamp

Autor: Dirk Vogelskamp