© dpa; Fischer-Verlag
Prästentation des Grundrechtereports 2022
Am 18. Mai wird in Berlin der neue Grundrechtereport präsentiert. In haltlich ist der Report wie gewohnt breit aufgestellt. Er steht nach der Vielzahl von Umweltkatastrophen im Jahr 2021 schwerpunktmäßig einerseits im Zeichen des Klimaschutzes und beleuchtet hierbei unter anderem den Beschluss des Bundesverfassungsgerichts zum Klimaschutzgesetz sowie das unzureichende Verbandsklagerecht zum Klima- und Umweltschutz.
Einen zweiten Schwerpunkt bildet die Situation in Afghanistan nach dem chaotischen Abzug der Bundeswehr Mitte 2021. Im Fokus steht dabei die falsche Lagebewertung der Stabilität des Landes und die deutsche Abschiebepraxis der letzten Jahre.
Auch grundrechtliche Aspekte des Umgangs mit der Corona-Pandemie finden Eingang in den aktuellen Band, eben so wie illegale Pushbacks seitens der polnischen Behörden an der Grenze zu Belarus. Weiterhin werden rechte Netzwerke innerhalb der Polizei verhandelt, die soziale Gestaltung des Wohnungsmarktes anhand der Entscheidung zum Mietendeckel und der Kampagne „Deutsche Wohnen und Co. enteignen!“ in Berlin, sowie die automatisierte Kennzeichenerfassung, die Wiederaufnahme von Strafverfahren und vieles andere.
Der Report wird von der Journalistin und Autorin Ferda Ataman vorgestellt, zu Gast ist Kava Spartak aus dem Vorstand des YAAR e. V., der sich seit Jahren für Flüchtende aus Afghanistan engagiert.
Die Präsentation kann wieder live im Stream verfolgt werden: https://www.fiff.de/veranstaltungen/grundrechtereport2022
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